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Die palliative Logopädie ist eine wertvolle Komponente, um Patienten ein würdevolles Leben bis zum Ende zu ermöglichen. Menschen mit lebenslimitierenden Erkrankungen sowie deren Angehörige werden dabei umfassend begleitet.
Im Mittelpunkt der palliativen logopädischen Arbeit stehen der Erhalt und die Förderung der Lebensqualität der Betroffenen.
Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Aufrechterhaltung der Kommunikationsfähigkeit, der oralen Nahrungsaufnahme und einer angemessenen Mundpflege, besonders in der End-of-Life-Phase.
Sie umfasst auch die Unterstützung bei Atemnot, Atemübungen und Maßnahmen zur Sekretlösung.
Ein zentrales Ziel der palliativen Logopädie besteht darin, Beschwerden wie Dysphagie (Schluckstörungen) gezielt zu lindern und dadurch das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten zu steigern. Hierzu zählt auch die Beratung der Patienten und Angehörigen zur Reduzierung von Ängsten beim Essen.
Soziale Teilhabe und Unterstützung bei der Kommunikation stehen im Mittelpunkt.
Die Behandlungsoptionen, wie künstliche Ernährung, werden regelmäßig unter Berücksichtigung des Patientenwillens geprüft.
Auch die Anleitung und Beratung von Angehörigen ist ein wichtiger Bestandteil der palliativen logopädischen Versorgung, um diese in der Begleitung ihrer erkrankten Familienmitglieder zu stärken und zur Verbesserung der Lebensqualität beizutragen.

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